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Akkushop24 der Shop für Akkus und Batterien

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Wer regelmäßig seinen Laptop unterwegs nutzt, der wird auch auf die Funktionsweise seines Akkus angewiesen sein. Daher lohnt es sich, bereits beim Kauf eines Laptops auf den mitgelieferten Akku zu achten und ihn auch korrekt zu behandeln, damit er geschont wird und noch lange leistungsfähig bleibt.

Welche Arten an Laptop Akkus gibt es?

laptop-akku Laptop-Akku

Unter den Laptop Akkus werden vor allem Nickel-Cadmium- (NiCD), Nickel-Metallhydrid- (NiMH) und Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) genutzt. Am weitesten verbreitet sind allerdings die Li-Ion-Akkus, denn sie können die größte Energiedichte aufweisen. Außerdem sind sie klein und leicht, was für ein mobiles Gerät wie ein Laptop optimal ist. Akkus wie NiCD können zusätzlich unter dem Memory-Effekt leiden, was bei Li-Ion-Akkus nicht der Fall ist. Bei dem Memory-Effekt handelt es sich um den Effekt, dass sich ein NiCD-Akku den Energieverbrauch des Nutzers merken kann. Als Folge lädt sich der Akku dann nur um die bisher entladene Menge wieder auf. Daraufhin fällt die Akkuspannung ab und zeigt dem Laptop, dass der Akku nicht komplett aufgeladen ist. Der Batterieträgheitseffekt ist ein anderes Problem, das die NiMH-Akkus betrifft. Dabei entlädt sich der Akku nicht vollständig und die Entladespannung fällt ab. Durch die geringe Spannung empfindet der Laptop den Akku als entladen. Die Li-Ion-Akkus werden von diesen Problemen nicht betroffen, aber natürlich kann auch hier der Alterungsprozess die Leistung nach und nach einschränken.

Die korrekte Behandlung von Li-Ion-Akkus

Der Alterungsprozess hängt nicht wesentlich von der Häufigkeit der Nutzung ab, denn diese Akkus altern sowohl bei täglichem Gebrauch als auch bei der Lagerung. Bei der Lagerung sind die Temperatur und die Ladung des Akkus zu berücksichtigen. Sind die Temperaturen hoch und der Akku voll geladen, dann ist dies eine sehr schädliche Kombination. Wenn klar ist, dass der Laptop Akku für eine längere Zeit nicht genutzt wird, dann sollte er möglichst nur zu 50 Prozent geladen werden und dann an einem Ort mit gemäßigten Temperaturen aufbewahrt werden. Sowohl Hitze als auch Kälte schädigen den Laptop Akku.batterie-2

Eine regelmäßige Nutzung ist für den Li-Ion-Akku am besten. Auch wenn ein Stromnetz zur Verfügung ist, sollte man den Laptop bewusst über den Akku laufen lassen. Außerdem ist darauf zu achten, dass der Akku nicht komplett entladen wird, denn dies ist für den Li-Ion-Akku eher schädigend. Viel besser ist da eine sogenannte Flachentladung, bei der der Laptop-Akku nur auf 30 Prozent entladen wird. Hat er diesen Ladezustand erreicht, wird er wieder aufgeladen. Berücksichtigt man dies, dann verlängert sich ein vollständiger Ladezyklus, wodurch der Laptop Akku dann länger leben kann. Kommt es zu einer Tiefentladung, kann es passieren, dass der Akku danach nicht mehr funktioniert.

Welche Akku-Kapazität ist sinnvoll?

Will man die Leistungsfähigkeit eines Laptop Akkus bestimmen, dann ist nicht die Größe ausschlaggebend, sondern viel mehr die Menge der Zellen, die der Akku hat. Ein Laptop Akku besteht aus mehreren kleinen Batterieeinheiten, die als Zellen bezeichnet werden. Bei einem kleinen Laptop Akku sind in der Regel drei Zellen enthalten, während die größten und auch leistungsfähigsten Laptop Akkus zwölf Zellen aufweisen. Im Mittelfeld liegen Akkus mit vier, sechs, acht und neun Zellen. Die Anzahl der Zellen gibt einen ungefähren Hinweis auf die Leistungsfähigkeit eines Akkus. Genau angegeben wird die Akku-Kapazität aber in der Ampere- beziehungsweise Watt-Zahl und wird als Milli-Ampere-Stunden (mAh) ausgewiesen. An dieser Zahl lässt sich ablesen, wie lange der Akku seine maximale Leistung bringen kann. Werden bei einem Laptop Werte von unter 2.200 Milli-Ampere-Stunden angegeben, dann ist von einem solchen Kauf eher abzusehen. Leistungsfähiger sind Modelle mit 4.400, 4.800 oder 6.000 Milli-Ampere-Stunden. Es kann aber auch vorkommen, dass statt des Ampere-Wertes die Leistungsfähigkeit in Watt-Stunden (Wh) angegeben werden. Um diese Werte miteinander vergleichen zu können, sollte man sich die Formel mAH = Wh / Volt x 1.000 merken, um darüber einen vergleichbaren Ampere-Wert zu berechnen. Zu berücksichtigen ist allerdings auch, dass mit steigender Ampere-Zahl auch das Gewicht und die Größe des Akkus steigt.batterie4

Lohnt sich ein Ersatz-Akku?

Bei der Nutzung von Li-Ion-Akkus lohnt sich ein Ersatz-Akku nur, wenn der Laptop wirklich häufig in Benutzung ist, denn mit zunehmendem Alter lässt die Kapazität nach. Wird der Akku nur selten genutzt, altert er ähnlich schnell. Daher lohnt sich ein Zweit-Akku meist nur, wenn der Laptop häufig ohne konstante Stromversorgung genutzt wird. Es ist auch davon abzuraten, sich zu früh einen Akku als Ersatz zuzulegen, der dann nur herumliegt. Denn auch ungenutzt baut der Akku täglich seine Leistung ab. Einen neuen Akku sollte man wirklich erst dann kaufen, wenn der bisherige Akku einen deutlichen Leistungsabfall zeigt. Meist dauert es drei bis fünf Jahren, in denen Laptop Akkus etwa 50 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit verlieren.

Die richtige Pflege des Akkus

Vor allem Hitze ist für Li-Ion-Akkus schädlich. Wenn ein Laptop beim Laden häufig sehr heiß wird, sollte man ein Kühlpad verwenden, das über einen externen oder auch einen USB-Anschluss für eine gemäßigte Betriebstemperatur sorgt. Optimal ist es, wenn die Ladetemperatur 20 Grad Celsius beträgt. Wird der Laptop längere Zeit mit Strom aus der Steckdose genutzt, dann empfiehlt es sich, den Akku aus dem Laptop zu nehmen. Ein kühler Lagerort bei vier bis zehn Grad Celsius im Kühlschrank ist für ihn gut. Allerdings sollte der Akku auch bei Nichtnutzung einmal im Monat einen vollen Ladezyklus erfahren, wobei es nicht zur vollständigen Entladung kommen darf.

Was ist ein Lipo Akku?

Bei einem Lipo Akku handelt es sich um einen Lithium-Polymer-Akkumulator. Dieser Akku hat eine negative Elektrode aus Graphit und eine positive Elektrode aus Lithium-Metalloxid. Allerdings haben diese Akkus keine flüssigen Elektrolyten, sondern nutzen eine Polymerbasis, die fest bis gelartig ist. Lipo Akkus gibt es in zahlreichen Varianten, was sie besonders vielfältig einsetzbar macht. Es können zylindrische Zellen, prismatische Zellen oder auch Zellen im Taschenformat sein, wie sie für Elektroautos und Energiespeichersysteme genutzt werden, sowie in pentagonaler Form, wie sie häufig in Armbanduhren verwendet werden. Für die Elektronik gibt es Lipo Akkus auch in gewinkelter oder gebogener Form sowie als Rundzellen oder Flachzellen.

Lipo Akku

Lipo Akku

Lipo Akkus waren sehr teuer zu beginn

Während die Lipo Akkus anfangs noch recht teuer waren, da sie nur in geringen Stückzahlen hergestellt wurden, sind die Preise inzwischen durch die Massenproduktion sehr gesunken. Das sehr gute Leistungsgewicht sowie die verbesserte Belastbarkeit haben dazu geführt, dass Lipo Akkus immer häufiger im Modellbau zu finden sind. Inzwischen sind diese Akkus bei elektrisch betriebenen Rennbootmodellen, Automodellen sowie Flugmodellen schon Standard.

 

Lipo Akku ist empfindlich

Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass Lipo Akkus mechanisch, elektrisch und thermisch recht empfindlich sind. Daher sollte darauf geachtet werden, dass es nicht zu Beschädigungen, aber auch nicht zum Überladen, zum Tiefentladen oder zu hohen Strömen sowie einem Betrieb bei zu hohen, also über 60 °C, oder zu niedrigen Temperaturen, dies sind unter 0 °C, kommt. Auch ein langes Lagern in einem entladenen Zustand ist schädlich oder sogar zerstörerisch für die Zellen.

Da sich Lithium-Polymer-Akkus bei Überladung aufblähen können, verpuffen und dabei entzünden, muss zum Laden immer ein spezielles Li-Akku-Ladegerät verwendet werden. Ein neuer Lithium-Polymer-Akku wird vom Hersteller immer vorgeladen geliefert, um dadurch eine schädliche Tiefentladung zu vermeiden. Bevor der neue Lipo Akku genutzt wird, sollte er über ein geeignetes Ladegerät komplett geladen werden. Das Aufladen des Akkus sollte aber immer unter Aufsicht und neben nicht brennbaren Materialien geschehen.

Lipo Akku die geringe Selbstentladung

Bemerkenswert ist beim Lipo Akku die geringe Selbstentladung. Dadurch können sie, anders als die NiCd- oder NiMH-Akkus, über mehrere Monate ohne nennenswerten Ladungsverlust gelagert werden. Ist eine Langzeitlagerung vorgesehen, dann wird das teilweise Entladen bzw. Laden empfohlen, so dass der Lipo Akku bei 80–90 % steht. Außerdem ist eine Lagerung an einem kühlen Ort sinnvoll.

NiCd AkkuDie Lebensdauer eines Lipo Akkus hängt stark von der Art der Nutzung ab. Wird er oft an seiner Leistungs- und Spezifikationsgrenze betrieben, dann verschleißt er entsprechend schneller, während er zum Beispiel in einem Elektroauto, wo er flach gezykelt wird, mehrere Jahren halten kann. Um die Lebensdauer zu unterstützen wird häufiges Nachladen mit flachen Entladezyklen empfohlen sowie ein hochwertiges Batteriemanagementsystem, der Betrieb im optimalen Temperaturbereich und die Lagerung bei Nichtgebrauch am kühlen Ort und bei längerem Nichtgebrauch in halbvollem Zustand bei ca. 3,85 V.

Solarfahrzeuge nutzen Lipo Akkus

Einsatzgebiete des Lipo Akkus sind zum Beispiel Solarfahrzeuge, wie der Sky Ace TIGA, der mit 165 km/h den Geschwindigkeitsweltrekord für Solarfahrzeuge hält, und das Solarflugzeug Solar Impulse. Auch in Elektroautos ist der Lipo Akku zu finden und vor allem im Modellbau, wo er als Antriebs-, Empfänger- und Senderakku eingesetzt wird. Weitere Einsatzgebiete sind Mobiltelefone, in denen der Lipo Akku immer häufiger verwendet wird und auch der MP3-Player wird zunehmend mit diesen Akkus ausgerüstet. Nicht vergessen darf man auch nicht den Lipo Akku als Speichersystem in ortsfesten Kraftwerks-Energiespeicheranwendungen, die eine Kapazität von bis zu mehreren Megawattstunden haben.

NiCd Akku

Bei einem NiCd Akku handelt es sich um einen Nickel-Cadmium-Akku. Diese Akku-Varianten werden vor allem dann genutzt, wenn Geräte, die eine hohe Stromaufnahme haben, über einen Akku versorgt werden müssen. Dies können zum Beispiel Blitzgeräte von Fotoapparaten sein oder auch ein Akkuschrauber. Ein NiCd Akku hat einen sehr niedrigen Innenwiderstand, was ihm ermöglicht, dass er hohe Ströme liefern kann, ohne die Spannung negativ zu beeinflussen.

NiCd Akku

NiCd Akku

NiCd Akkus nicht temperaturempfindlich

Positiv ist, dass NiCd Akkus nicht sehr temperaturempfindlich sind. Sie können also auch noch bei Temperaturen unter 0 °C funktionieren. Negativ ist jedoch die Selbstentladung zu beurteilen, die zwischen 10 und 30% je Monat bei normaler Raumtemperatur betragen kann. Bei höheren Temperaturen kommt es zu einer noch höheren Selbstentladung. Ein weiterer Kritikpunkt ist die recht geringe Kapazität der NiCd Akkus, die im Vergleich zu modernen NiMH-Zellen weniger als ein Drittel beträgt.

Entsorgung kritisch

Kritisch ist auch die Entsorgung dieser Nickelcadmium-Akkus zu sehen, da sie vor allem durch das Cadmium, was ein giftiges Schwermetall ist, nicht sehr umweltfreundlich sind. Auf keinen Fall dürfen sie unfachmännisch entsorgt werden, sondern müssen unbedingt dem Recycling zugeführt werden.

Das Aufladen von NiCd Akkus

batterie-2Beim Laden dieser Akkus ist die korrekte Ladetechnik entscheidend, denn sonst kann es leicht zu Schäden kommen. Um dies zu vermeiden, sollten NiCd-Akkus nur mit Ladegeräten geladen werden, die eine elektronische Erkennung haben, die darauf hinweist, dass der Akku geladen ist. Bei diesen Geräten wird der Spannungsverlauf während des Ladevorgangs beobachtet und rechtzeitig beendet. Ein gutes Ladegerät kann man auch daran erkennen, dass die Akkus nicht heiß werden. Sinnvoll ist auch das Laden von NiCd-Akkus über ein Ladegerät, welches die Zellen einzeln überwachen kann. Schließlich ist die Kapazität der Zellen nie genau gleich, weshalb sie bei gleichem Ladestrom auch zu unterschiedlichen Zeiten voll sein werden.

Der Memory-Effekt

Ein Problem der NiCd Akkus ist der Memory-Effekt. Dabei handelt es sich darum, dass ein teilentladener Akku scheinbar registrieren kann, dass seine komplette Kapazität nicht benötigt wird und daher seine Kapazität reduziert. Genau genommen wird aber nicht die Kapazität reduziert, sondern es sinkt die Spannung um ca. 0,12 V ab einer bestimmten Entladetiefe, deren Wert von den vorangegangenen Lade- und Entladezyklen abhängt. Natürlich kann der Akku weiter Strom liefern, aber die Spannung ist um 0,12 V niedriger als vorher ohne den Memory-Effekt. Durch diese geringere Spannung wird aber auch die abgegebene Leistung um ca. 20% reduziert. Dies merkt man besonders, wenn man zum Beispiel ein Gerät wie einen Akkuschrauber betreiben möchte, der dann nicht mehr richtig funktioniert und den Anschein vermittelt, als wenn der Akku leer wäre.

Lazy-Akku-Effekt

Ein ähnlicher Effekt ist der sogenannte Lazy-Akku-Effekt. Dabei ist der Spannungsrückgang mit ca. 0,05 V sehr viel niedriger, als beim Memory-Effekt, und demnach fällt er nicht so stark auf. Da er häufig in Kombination mit dem Memory Effekt erscheint, wird er oft auch übersehen, denn der Leistungsrückgang liegt bei nur ca. 8%.

Beide Effekte können beseitigt werden, in dem man den Akku ganz bis auf ca. 0,8 V entlädt. Danach wird er wieder normal geladen, wobei auch höhere Ströme empfehlenswert sind. Moderne und hochwertige NiCd-Akkus haben immer seltener diese Effekte. Wahrscheinlich gibt es bei den Herstellern inzwischen Möglichkeiten, um die Entstehung der Komplexverbindung an der Cadmium-Elektrode zu verhindern.

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Laptop-Akku

Der Einsatz von NiCd-Akkus

Bei Geräten, die eine mittlere bis hohe Stromaufnahme haben, werden oft NiCd-Akkus verwendet. Merkt man bei der Arbeit mit den Geräten, dass die Leistung zurückgeht, sollte man nicht solange warten, bis der Akku ganz leer ist. Eine Tiefentladung sollte unbedingt vermieden werden. Dies kann zur Folge haben, dass einzelne Zellen sogar umgepolt werden, was die Kapazität mindert oder sogar den Akku komplett zerstört. Werden Akkus nicht benutzt, dann ist es empfehlenswert, dass sie ca. alle 1 bis 2 Monate nachgeladen werden, da sonst die Selbstentladung zu groß wird und die Akkus in die Tiefentladung kommen können.

NiCd Akku kaufen

Hat man sich einen neuen NiCd Akku gekauft, dann wird er in der Regel nahezu vollständig entladen geliefert. Bevor sie genutzt werden können, müssen sie daher erstmal aufgeladen werden. Wenn man ein hochwertiges Ladegerät mit Entlademöglichkeit sowie Delta-U-Abschaltung hat, kann man die Akkus einige wenige Male hintereinander laden und auch entladen, was die Akkus sehr stärkt. Dies kann man auch mit Akkus machen, die scheinbar an Leistung eingebüßt haben. Aber natürlich halten auch NiCd Akkus nicht ewig.
Sollen Geräte mit geringer Stromaufnahme betrieben werden, wie zum Beispiel eine Uhr, dann sollten dafür keine NiCd-Akkus verwendet werden. Schließlich müssen sie durch die recht hohe Selbstentladung alle paar Monate wieder nachgeladen werden und außerdem sind die Akkus schon tiefentladen, wenn die Uhr stehenbleibt. Die Leistungsfähigkeit der Akkus wird nachlassen, da sie sich an die geringen Entladeströme gewöhnen. Dies lässt sich auch durch rechtzeitiges Aufladen nicht korrigieren. Besser sind daher für diese Zwecke die Alkali-Mangan-Batterien.

Notebook Akku

Mit einem Notebook ist man mobil und unabhängig von der Stromversorgung. Das stimmt leider nur, wenn der Akku geladen und auch leistungsfähig ist. Damit dies aber lange gelingt, muss man sich den Akku schon beim Kauf etwas näher betrachten und auch auf eine korrekte Pflege Rücksicht nehmen, damit er lange haltbar bleibt.

Verschiedene Varianten von Notebook Akkus

Für Notebooks werden häufig Nickel-Cadmium- (NiCD), Nickel-Metallhydrid- (NiMH) und Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) verwendet. Vor allem die Li-Ion-Akkus sind häufig in Gebrauch, da sie eine recht hohe Energiedichte haben. Für ein mobiles Gerät wie ein Notebook sind sie auch deswegen gut geeignet, da sie klein und leicht sind. Sie haben außerdem keine Probleme mit einem Memory Effekt, wie es bei den NiCD Akkus vorkommen kann. Unter einem Memory-Effekt versteht man das Problem, dass sich ein NiCD-Akku den Energieverbrauch des Nutzers merkt. Daraufhin lädt er sich dann nur um die bisher entladene Menge wieder auf. Ein anderes Problem ist der Batterieträgheitseffekt, von dem die NiMH-Akkus betroffen sind. Bei dieser Problematik entlädt sich der Akku nicht komplett und die Entladespannung fällt ab, was dazu führt, dass dem Notebook signalisiert wird, dass der Akku entladen ist. Von diesen Schwierigkeiten sind die Li-Ion-Akkus nicht betroffen. Dennoch ist bei diesen Akkus der Alterungsprozess zu berücksichtigen, der dafür sorgt, dass die Leistung nach und nach zurückgeht.

Pflege von Li-Ion-Akkus

Es ist nicht die häufige Nutzung, die den Alterungsprozess beeinflusst, denn diese Akkus altern ganz egal, ob sie nun regelmäßig in Gebrauch sind oder nur herumliegen. Soll der Akku gelagert werden, müssen die Temperatur und die Ladung des Akkus beachtet werden. Schädlich wird es für den Akku, wenn die Temperaturen hoch und der Akku dabei auch noch voll geladen ist. Besser ist es, wenn der Notebook Akku bei längerer Lagerung nur zu 50 Prozent geladen wird und dann auch nur gemäßigten Temperaturen ausgesetzt wird. Extreme Hitze und Kälte sind sehr schädlich für den Notebook Akku.

Li-Ion-Akku regelmäßig nutzen

Optimal ist es, wenn der Li-Ion-Akku regelmäßig genutzt wird. Dabei ist darauf zu achten, dass das Notebook auch immer wieder über den Akku genutzt wird, selbst wenn ein Stromnetz da ist. Aber auch die Entladung ist zu beobachten, denn der Akku sollte möglichst nie komplett entladen werden. Passiert dies, dann kann es für den Li-Ion-Akku sehr schädlich sein. Empfehlenswert ist eine Flachentladung. Dabei wird der Notebook Akku bis auf 30 Prozent entladen und dann wieder aufgeladen. Wenn man darauf achtet, wird ein vollständiger Ladezyklus verlängert, was dazu führt, dass die Lebensdauer des Akkus verlängert werden kann. Verpasst man die Flachentladung und gerät in die Tiefentladung, bei der das Notebook selber ausschaltet, ist es möglich, dass dies den Akku nachhaltig schädigt.

Was für eine Akku-Kapazität ist empfehlenswert?

Um die Leistungsfähigkeit des Notebook Akkus zu beurteilen, ist die Anzahl der Zellen entscheidend und nicht die Größe des Akkus. Notebook Akkus haben mehrere kleine Batterieeinheiten, die sogenannten Zellen. Handelt es sich um einen kleinen Notebook Akku, dann sind meist drei Zellen vorhanden. Die größten und demnach auch leistungsfähigsten Notebook Akkus haben zwölf Zellen. Dazwischen gibt es auch noch Akkus, die vier, sechs, acht und neun Zellen haben. Anhand dieser Zellen bekommt man in etwa einen Hinweis auf die Leistungsfähigkeit des Akkus. Diese Leistung wird in der Ampere- beziehungsweise Watt-Zahl angegeben, erkennbar an der Einheit der Milli-Ampere-Stunden (mAh). Diese Zahl weist darauf hin, wie viele Stunden der Akku fähig ist, seine maximale Leistung zu bringen. Schaut man sich nach einem neuen Notebook um, dann sollte der Wert möglichst nicht unter 2.200 Milli-Ampere-Stunden liegen. Besser ist es, wenn es sich um ein Modell handelt, das 4.400, 4.800 oder 6.000 Milli-Ampere-Stunden hat. Bei manchen Herstellern wird statt des Ampere-Wertes die Leistungsfähigkeit in Watt-Stunden (Wh) angegeben. In einem solchen Fall kann man die Werte miteinander vergleichen, wenn man mit folgender Formel mAH = Wh / Volt x 1.000 rechnet, die einen vergleichbaren Ampere-Wert liefert. Wer viel Wert auf ein leichtes Gewicht und kompakte Maße legt, sollte aber auch bedenken, dass mit steigender Ampere-Zahl ebenfalls das Gewicht sowie die Akku Größe steigt.

Ist ein Ersatz-Akku sinnvoll?

Nichts ist ärgerlicher, als wenn man ein Notebook hat und der Akku ist leer. Wenn dann auch keine Steckdose in der Nähe ist, wird es oft schon unangenehm, wenn man auf die Funktionsfähigkeit des Notebooks angewiesen ist. Allerdings ist es nicht immer empfehlenswert, sich einen Li-Ion-Akku als Ersatz zu kaufen. Denn dies lohnt sich wirklich nur dann, wenn das Notebook sehr häufig in Benutzung ist und dann auch keine Steckdose in Reichweite ist. Bei den Akkus muss man immer bedenken, dass sie mit zunehmendem Alter in der Kapazität nachlassen. Durch Nichtbenutzung lässt sich dieser Alterungsprozess nicht aufhalten. Der Zweit-Akku wird daher genauso schnell an Leistung verlieren, wenn er ungenutzt in der Schublade liegt. Ein zu früher Kauf lohnt sich demnach auch nicht. Allgemein wird daher empfohlen, dass man einen neuen Akku erst dann kauft, wenn der bisherige Akku einen deutlichen Leistungsabfall zeigt. Oft dauert dies drei bis fünf Jahren, bis Notebook Akkus ungefähr 50 Prozent der Leistungsfähigkeit verlieren.

Die korrekte Pflege von Akkus

Damit ein Akku lange hält, sollte er gut gepflegt werden. Dabei ist zu beachten, dass es vor allem Hitze ist, die für Li-Ion-Akkus schädlich ist. Sollte festgestellt werden, dass ein Notebook während des Ladens regelmäßig sehr heiß wird, empfiehlt sich die Nutzung eines Kühlpads. Dies wird über einen externen oder einen USB-Anschluss betrieben und sorgt so für eine gemäßigte Betriebstemperatur, die im optimalen Fall ca. 20 Grad Celsius betragen sollte. Wenn klar ist, dass das Notebook für einen längeren Zeitraum nur mit Strom genutzt wird, dann sollte man sogar den Akku aus dem Gerät herausnehmen. Als kühler Lagerort empfiehlt sich der Kühlschrank, der eine gute Temperatur von vier bis zehn Grad Celsius bietet. Dort darf der Akku jedoch nicht vergessen werden, denn auch ein nicht genutzter Akku sollte zumindest einmal monatlich einen vollen Ladezyklus bekommen. Dabei darf es jedoch nicht zur kompletten Entladung kommen.

Drohnen Akku 

Drohnen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und dementsprechend groß ist das Angebot geworden. Zahlreiche Hersteller, wie DJI oder Yuneec bieten Drohnen in verschiedenen Modellarten und auch mit teilweise großen technischen Unterschieden an. Wer sich daher gerade erst mit diesem Thema beschäftigt und sich vielleicht gerade überlegt, sich seine erste Drohne anzuschaffen, der sollte sich ganz genau informieren, denn es gibt dabei einige Dinge zu beachten.

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Drohne DJI

15 verschiede Akku-Sorten

Damit man an seiner Drohne Freude hat, muss sie gut funktionieren und dabei spielt der Strom eine wichtige Rolle. Da dieser Strom in den Akkus gespeichert wird, kommt auch den Akkus eine entscheidende Aufgabe zu. Es gibt zwar insgesamt ca. 15 verschiede Akku-Sorten, aber bei Drohnen, Multikoptern sowie Modelflugzeugen werden in der Regel und auch bei DJI oder Yuneec Lithium-Polymer-Akkus verwendet, die auch abgekürzt als LiPo Akkus bezeichnet werden. Das Gewicht liegt häufig um die 500 g. Größere Akkus gibt es auch, aber dann würde das Gewicht der Drohne steigen, die dann wieder auch mehr Strom benötigen würde, um abzuheben und zu fliegen. Hier sollte man also genau abwägen, welche Akku-Größe und damit auch welches Gewicht noch sinnvoll ist, damit die Drohne lange genug in der Luft bleiben kann. Positiv an den LiPo Akkus ist unter anderem ihre Langlebigkeit im Vergleich zu anderen Akku-Arten. Jedoch gibt es auch einen entscheidenden Nachteil, den man nicht vergessen sollte. Denn werden diese Akkus falsch gelagert oder auch falsch be- oder entladen, dann können sie sich selbst entzünden oder sogar explodieren. Geht man mit den Lithium-Polymer-Akkus aber korrekt um, dann kann man dieses Risiko deutlich reduzieren.

 Akku korrekt behandeln

Um den Akku korrekt zu behandeln, sollte man sich über seine technischen Daten informieren. Diese sind auf dem Akku zu finden, denn dort wird mit einer Zahl und dem Buchstaben S die Anzahl der Zellen angegeben, mit einer Zahl und dem Buchstaben V die Spannung des Akkus, also die Zellspannung und mit einer weiteren Zahl und dem Buchstaben C die Stromstärke in Ampere oder der Ladestrom, mit dem der Akku maximal geladen werden darf.

Da Li-Po Akkus mehrere Zellen haben, ist es wichtig, herauszufinden wie hoch die Zellspannung jeder einzelnen Zellen ist. Wenn zum Beispiel ein 3S Li-Po mit einer Spannung von 11,1V angegeben wird und 3 Zellen (S) hat, bedeutet dies, dass es 3,7V pro Zelle sind. Wichtig ist darauf zu achten, dass der Akku nie unter 3V, nicht weniger als 3,6V sowie nie über 4,6V je Zelle Spannung hat. Dies wird häufig durch das Ladegerät begrenzt, denn oft gibt es in den Geräten einen Maximalwert für die Beladung von Li-Po-Akkus. Außerdem sollte man auf die C-Rate des Akkus achten, da darüber angegeben wird, mit wie viel Ampere bzw. Ladestrom der Akku maximal beladen werden darf.

Beim Laden ist zu empfehlen

Beim Laden ist zu empfehlen, dass der Akku immer erst unmittelbar vor dem Einsatz komplett geladen werden sollte. Da die meisten der Ladegeräte eine Maximalspannung von 4,1V haben, werden dadurch die Akkus nicht überbelastet, was deren Lebenserwartung verlängert. Dies bedeutet aber für den Drohnenpiloten auch, dass man ca. 5 – 8% der Flugzeit einbüßt. Wenn man zum Beispiel einen 3S Li-Po mit 2200 mAh hat und sein Ladestrom maximal 2C sein darf, dann sollte man diesen also maximal mit 4,4 Ampere aufladen. Bei dem Ladevorgang ist es außerdem zu empfehlen, dass man dabei die Temperatur des Akkus regelmäßig überprüft.

Im Umgang mit Li-Po Akkus sollte sowohl die Akkutemperatur als auch die Außentemperatur beachtet werden. Es ist wichtig, dass die Akkutemperatur nie über 60 Grad steigt. Fällt die Außentemperatur unter 10 Grad, dann kann der Akku nur noch die Hälfte seiner üblichen Leistung erbringen. Einen Leistungsabfall durch fallenden Außentemperaturen kann man schon ab einem Wert unter 18 Grad feststellen.

Auch die Akku-Lagerung ist genau zu nehmen, denn möchte man den Akku nicht schädigen, dann sollte man ihn möglichst mit einer Restspannung von 3,3V lagern. Dies schützt davor, dass die Zellen einen Schaden bekommen, was wieder den Akku nachhaltig beschädigen kann.

Beachtet man alle diese Hinweise zum Akku, dann wird man auch an seiner Drohne viel Freude haben. Schließlich ist es vor allem immer beliebter geworden, faszinierenden Luftaufnahmen zu machen.